Herzlichen Glückwunsch, du hast den Entschluss gefasst, ein Baby zu bekommen! Jetzt möchtest du natürlich wissen, ob alles in Ordnung ist und ob deine Fruchtbarkeit gegeben ist. Ein Fruchtbarkeitstest kann dir dabei helfen. Aber sind die Tests aus der Drogerie wirklich zuverlässig – oder solltest du lieber zur Apotheke gehen? Oder gleich einen Arzt konsultieren?
Bevor du einen Termin beim Arzt machst, solltest du zunächst selbst herausfinden, ob deine Fruchtbarkeit gegeben ist. Ist dies der Fall, kann dein Arzt das Ergebnis später bestätigen. Der erste Schritt ist also immer der Selbsttest. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dich für ein günstiges Produkt aus der Drogerie oder die Premium-Variante aus der Apotheke entscheidest. Alle im Handel erhältlichen Fruchtbarkeitstests sind nach demselben Prinzip aufgebaut – und damit auch alle gleich zuverlässig. Voraussetzung ist allerdings, dass man die Tests korrekt anwendet: Nicht zu früh und genauso, wie auf der Packungsbeilage beschrieben.
Jeder handelsübliche Fruchtbarkeitstest ist so konzipiert, dass er den LH-Hormonspiegel im Urin messen kann. LH steht für Luteinisierendes Hormon, ein Hormon, das im weiblichen Körper eine zentrale Rolle im Menstruationszyklus spielt. Etwa 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung steigt der LH-Spiegel an und kann so nachgewiesen werden. Je später du also testest, desto höher der LH-Spiegel im Urin und desto wahrscheinlicher ist es, dass du bald ovulieren wirst.
Alle erhältlichen Fruchtbarkeitstest-Modelle unterscheiden sich lediglich in einem Punkt: in der Sensitivität ihrer Messung. So genannte Ovulationstests reagieren schon auf geringste Mengen des LH-Hormons im Urin, während klassische Tests erst bei einem höheren Hormonspiegel anschlagen. Als Faustregel gilt: Je niedriger der mIU/ml-Wert (milli International Units pro Milliliter) auf der Packung angegeben ist, desto empfindlicher ist der Test. Bei einem Ovulationstest liegt dieser Wert um 20, bei einem herkömmlichen Fruchtbarkeitstest um 30 mIU/ml. Zu frühes Testen ist allerdings nicht ratsam. Zwar werben die Hersteller damit, dass Ovulationstests schon einige Tage vor dem vermuteten Eisprung möglich sind. Doch wenn du den Tag deines Eisprungs nicht richtig berechnet hast oder dein Zyklus unregelmäßig ist, kann der LH-Anstieg eventuell verzögert sein. Die Folge: Der Test schlägt nicht an. Das Ergebnis eines jeden Ovulationstests sollte deshalb immer einige Tage später mit einem klassischen Fruchtbarkeitstest überprüft werden. So bist du wirklich auf der sicheren Seite.

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Du hältst den Teststreifen aus der Packung für etwa 5 Sekunden direkt in den Urinstrahl. Fruchtbarkeitstests, bei denen das Urin vorher in einem Messbecher aufgefangen wird, sind kaum noch im Handel erhältlich – zu groß ist das Risiko, durch Rückstände oder bakterielle Verunreinigungen im Auffangbecher das Ergebnis zu verfälschen. Du verschließt den Teststreifen mit der beigelegten Plastikkappe und legst ihn waagerecht auf einem Papiertuch ab. Innerhalb von 5 Minuten hast du Gewissheit und weißt, ob du in der fruchtbaren Phase bist oder nicht.
Hier findest du eine Auswahl an verschiedenen Fruchtbarkeitstests:

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